Die Ursprünge des T-Shirts gehen in das alte Ägypten
zurück. Die Geschichte des T-Shirts begann
aber erst während der letzten Jahrhunderwende.
Sicherlich kann man davon ausgehen, dass Pendants zum
T-Shirt bereits vor Tausenden von Jahren existierten.
Sie waren aber dem heutigen T-Shirt nicht sonderlich
ähnlich. Erst die Industrialisierung und die Massenproduktion
während und nach den beiden Weltkriegen verbreiteten
das T-Shirt. In den 60er Jahren war es ein Symbol für
die Auflehnung der Jugend gegen die Alten und die normale
Bevölkerung trug weiterhin Hemden. Erst seit den
90ern wurde es von allen Teilen der Bevölkerung
getragen.
Es ist
das Bekleidungsstück schlechthin. Die T-Shirt
Industrie setzt mehrere Milliarden Dollar pro
Jahr um. Genaue Zahlen sind überhaupt nicht
möglich denn es ist überall auf der
Welt verbreitet. Eine Schätzung: Geht man
von einer durchschnittlichen Zahl von Zehn Shirts
pro Bewohner der USA und Europa aus, dann sind
das bei 550 Millionen Einwohnern 5,5 Milliarden
(!) Stück. |
Alle Formen, Alle Farben, Alle Marken
"Das" T-Shirt gibt es nicht.
Es gibt unzählige Formen, Farben und vor allem
Marken von T-Shirts. Dabei spielt das sogenannte "Branding"
eine wichtige Rolle: Für den gleichen Stoff kann
man wahlweise zwei oder auch mehrere hundert Euro
verlangen - wenn man das nötige Ansehen als Markenname
hat. Die Produktionskosten eines T-Shirts belaufen
sich bei Massenproduktion auf wenige Cent.
Formen von T-Shirts
Traditionell kann man alles als T-Shirt
verstehen, das eine T-Form hat und kurze Ärmel.
Es gibt allerdings im Schnitt enorme Unterschiede.
Weit geschnittene oder enge T-Shirts, XXXL-Shirts
und viele andere "kleine Unterschiede" definieren
den Charakter eines Shirts.
Eine wichtige Maßeinheit ist auch
die Stoffdicke. Sie wird in Gramm pro Quadratmeter
angegeben und ist, vor allem für Händler,
interessant. So gibt es T-Shirts, die extrem dünnen
Stoff haben - für sehr heisse Sommertage. Und
es gibt sehr dicke T-Shirts mit bis zu 300 Gramm pro
Quadratmeter.
Auf den T-Shirts
Befinden sich oftmals Markenzeichen,
Sprüche, Bilder und andere Dinge. Durch unterschiedlichste
Druckmethoden werden Eigenheiten auf die T-Shirts
gepresst, geklebt, gebügelt oder gestickt. Druckmethoden
sind vor allem Flock- und Flexdruck, Digitaltransfer,
Siebdruck und Stick. Das T-Shirt selbst ist dabei
meist nur noch Nebensache. Ein bekanntes Markenzeichen
kann den Wert eines T-Shirts verhundertfachen! Höhere
Produktionskosten haben diese Shirts meistens nicht.
Vielmehr liegt der höhere Preis am kostenintensiven
Marketing als Edelmarke.
Internet und T-Shirts
Seit einigen Jahren haben sich im Internet
Firmen von beachtlicher Größe entwickelt.
Ihre Idee: Den Kunden ermöglichen ihre T-Shirts
online selbst zu gestalten. Einen richtigen Boom erlebte
die Branche, als diese Firmen es einfachen Leuten
ermöglichten ihren eigenen Shop zu eröffnen
und selbst damit Geld zu verdienen. Hundertausende
von kleinen T-Shirt Shops, wie zum Beispiel Baby
T Shirt oder auch I
Love Shirt entstanden. Der Vorteil für die
großen Firmen: Am Marketing und Produktentwurf
wird gespart und diese Prozesse auf den Subunternehmer
übertragen. Einer der größten Shops in diesem Sektor ist beispielsweise der T Shirt Druck Shop Jazzyshirt. Vorteil für die kleinen Shopbetreiber:
Ohne viele Umstände selbstständig werden
und eigenes Geld verdienen.
Die meisten der Shopbetreiber scheitern
aufgrund mangelnder Erfahrung und anfangs zu hohen
Erwartungen. Aber wer am Ball bleibt und sich mit
den Eigenheiten des Internet-Business vertraut macht,
der kann ein gutes Einkommen erzielen. Der Bekleidungsmarkt
im Internet hat ein Umsatzplus von 40% im Jahr 2006
erreicht.