Die Geschichte des T-Shirts

 
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Der Aufstieg des T-Shirts

Der Erfolg des T-Shirts kam aus Hollywood. 1951 sorgte Marlon Brando in seinem Film Endstation Sehnsucht für Furore und Erregung. Er zeriss ein T-Shirt und entblöste seinen nackten Oberkörper. Die Catholic Legion of Decency versuchte den Filmstart daraufhin zu stoppen. Den absoluten Durchbruch des T-Shirts kann man James Dean zuschreiben. In seinem Film "Denn sie wissen nicht, was sie tun" wurde er mit seiner roten Jacke und dem darunterliegenden weißen Shirt zur Ikone der damaligen Jugendkultur. Er war das Symbol für Auflehnung gegen die Älteren - und das T-Shirt spiegelte das wieder. Auch John Wayne und Marlon Brando trugen zur Popularität des T-Shirts bei.

T-Shirts der Rebellen

 

Das T-Shirt war ein Symbol für Rebellion. Das zeigte sich vor allem in den 60er und 70er Jahren. Die 68er Revolution, Flower Power und die allgemeine "Lockerung der Gesellschaft" machten das T-Shirt zum Statussymbol. Zu dieser Zeit, also Mitte bis Ende der 60er Jahre kam auch das sogenannte "Ringer-T-Shirt" auf, das an Nacken und Ärmel kontrastive Ringe hatte.

Und eine neue Verwendung der Shirts wurde jetzt erkannt: Bandshirts! Das T-Shirt wurde allgemein zum Symbol für Freiheit und gegen alte Konventionen. Und für die Kleidungsindustrie wurde es unglaublich wichtig. Man erkannte langsam das Potenzial der T-Shirts und produzierte in großen Massen. Heute beträgt alleine der Umsatz des Rock-T-Shirt Geschäfts mehr als 400 Millionen Euro im Jahr. Besonders in der Metal Szene gelten sie heutzutage als eine Art Erkennungszeichen.

Auch Frauen trugen nun T-Shirts. Der erste Wet-T-Shirt Contest wurde übrigens 1969 vom Playboy initiiert und trug wohl auch zu dessen Status bei. Gleichzeitig versuchte die Army dem entgegenzuwirken und das T-Shirt wieder militärtauglich zu machen. Einheit und Name wurden aufgedruckt. Individueller Druck also, eine Methode, die gerade heute wieder enorme Verbreitung findet.

Trotzdem war die Verbreitung des T-Shirts nicht so groß wie heute. Hemden waren immer noch populär. Gerade in den höheren Kreisen trug man so gut wie gar keine T-Shirts. Erst in den frühen 90ern kam der große T-Shirt Boom. Das T-Shirt wurde salonfähig.

 
 

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